19. Januar 2018

Yay or Nay? Oder die Frage, ob das frühe Aufstehen sich lohnt

Ihr wollt wissen, ob die Ausbildung zur Kauffrau/zum Kaufmann für Marketingkommunikation etwas für euch ist? Dann Obacht, wir geben euch einen Einblick in unseren Schulalltag.

Wie üblich besteht die Ausbildung aus einem betrieblichen und einem schulischen Teil. Und so geht’s  für uns zweimal die Woche in die Berufliche Medienschule (bmk) nach Wandsbek. Yay or Nay? Eigentlich ist es ganz abwechslungsreich. Es gibt einen kurzen und einen langen Tag. An den kurzen Tagen geht es zum späten Mittag zurück in den Betrieb – der Praxisteil soll auch ja nicht zu kurz kommen. Was das angeht, haben wir es schon ganz gut –so können wir spannende Projekte von Anfang bis Ende begleiten und uns den Herausforderungen des täglichen Agenturalltags stellen.

Die Klassen bestehen aus 25 bis 30 Auszubildenden. Eine Größe, die das Lernen sehr angenehm macht. Unsere Fächer sind in praxisnahe Lernfelder aufgeteilt. Von Kommunikationsstrategien über Rhetorik bis hin zu Rechnungswesen ist alles dabei, was uns Azubis im Berufsalltag weiterhilft. Neben vielen Gruppenarbeiten finden regelmäßig Vorträge zu den im Unterricht behandelten Themen statt.

Auch stehen zwei große Projekte auf der Agenda: das Marketingprojekt und das Kommunikationsprojekt. So sammeln wir auch in der Schule Praxiserfahrung. Konkurrenzbeobachtungen, Unternehmens- und Trendanalysen werden in einem schön aufbereiteten Booklet zusammengefasst.

Darüber hinaus bietet die bmk weitere interessante Highlights – zum Beispiel die Mediale und der Junge-Wölfe-Preis. Wer noch nichts von dem Junge-Wölfe-Preis gehört hat, der möge nun die Ohren spitzen. Die Nachwuchsberater haben ihre eigene Verleihung, die die Arbeiten des Kommunikationsprojektes ehrt. Nach harter Arbeit und zahlreich durchgearbeiteten Nächten, hoffen alle auf den 1. Platz.

Unser Fazit: Wer grübelt, ob die Ausbildung zur Kauffrau/zum Kaufmann für Marketingkommunikation wirklich das Richtige ist, sollte die Berufsschule als Argument mit auf seine Pro- und Contra-Liste nehmen. Einziger Wermutstropfen: Klar, das frühe Aufstehen...