24. August 2018

Wir begrüßen Morris!

Morris. Nein nicht Moritz, Maurice und schon gar nicht Morritz. Um den Namen richtig auszusprechen, hilft es sich vorzustellen, wie ein Mensch, der kein Englisch spricht, wohl nach einer Philip-Morris Kippe fragen würde. Im Gegensatz zu den flüchtigen Glimmstängeln kann man mich laut urban dictionary jedoch eher als slow burner* beschreiben.

*(Slow burner: A song (or performance thereof) that doesn't immediately impress you, but becomes increasingly enjoyable on subsequent renditions. Antonym: pop hit.)

Kein Pop Hit aber genau so slow burnin’ ist der von mir angestrebte Arbeitsbereich – die Strategie. Hier werden im Idealfall möglichst langfristige, fundierte und wohl überlegte Entscheidungen für Marke, Produkt und Kommunikation gefällt. Denn schließlich braucht zumindest in der Businesswelt auch jedes noch so kreative Output seine persönliche Fahrbahn samt Ziellinie. Doch wie so oft muss man für den Idealfall immer noch ein kleines Bisschen mehr Zeit einräumen. Gut Ding will eben Weile haben, was wohl auch ein Grund für das Traineeship gewesen ist.

In der Klassik schon ein alter Hut mit reichlich Staub, ist die Strategie in der digitalen Welt oft noch ein richtiges Alien, das gerade erst dabei ist, seinen Hyperraumantrieb zu zünden – das Internet macht’s möglich.  So gibt es mittlerweile einiges an Verhalten zu analysieren und Erfolg messbar zu machen. Der Aufgabenbereich eines Strategen bleibt aber auch dann für viele noch eine undurchsichtige Geschichte, die irgendwo zwischen New Business, Analyst und Konzepter verhaftet sein sollte. Am Ende hilft hier aber eine einfache Frage: Warum machen wir das so und nicht anders?

„Warum machen wir das so und nicht anders?“ ist die Essenz der Strategie. Diese Sinnfrage versucht das „Warum“ hinter jedem Projekt zu ergründen und somit die passenden Antworten für alle Beteiligten gleich mitzuliefern.

Im Neptun habe ich die Möglichkeit bekommen dieses Standing selbst mit aufzubauen, was neben zwei angenehmen Gesprächen und einem tiefen Horchen auf das eigene Bauchgefühl dazu geführt hat, dass ich mich für deepblue entschieden habe. Ein paar Monate später bereue ich nichts davon und freue mich auf alles was noch kommt.

Ein paar Fragen an Morris:

1.) Wie sieht die optimale Arbeitsumgebung für dich aus?

2.) Wer ist dein Vorbild? - Warum?
Denker, Schriftsteller, Künstler und Musiker, wie Albert Camus, Marcel Proust oder Cy Twombly und Brian Wilson oder Miles Davis.

3.) Was war dein Trumpf im Einstellungsgespräch?