22. März 2019

Schnapsideen – Routine ist der Feind der Kreativität

Keine Regeln, keine Tabus, einfach mal kreative Ideen entwickeln und sich seinen eigenen Gedanken hingeben.
Darum ging es bei dem Schnapsideen Workshop, der in der Brücke21, unserer hauseigenen Lounge, stattgefunden hat.

Hier sollte eine Atmosphäre geschaffen werden, die keine Vorgaben setzt, welchen Ideen oder welchen Gedanken nachgegangen werden muss, einzig der Spaß an der Sache war Ziel des Abends. Um sich das Ganze besser vorstellen zu können, führe ich hier kurz durch den Abend.

Warm-Up & Gruppeneinteilung:

In einer ersten Übung bekommen alle Teilnehmer Post-It’s und Stifte ausgehändigt. Die Aufgabe wird erklärt: es wird ein Begriff genannt und jeder soll diesen in 5 Sekunden skizzieren. Was die Leute nicht wissen, die Aufteilung der Teilnehmer in Gruppen erfolgt nach ähnlich angesiedelten Zeichnungen. Überzeugt von der kreativen Leistung werden spannende Skizzen zu Begriffen wie „Freiheit“, „Schnapsideen“ und „Erfolg“ auf Post-Its gezeichnet. Durch die schnelle Impulsarbeit lockert sich auch die Stimmung und der Abend startet schwungvoll.

Act-Like – Kreativideen:

Nach einer kurzen Verschnaufpause inklusive Kaltgetränk geht es dann an die wahre Kreativarbeit.
Wir arbeiten mit der Act-Like-Methode und die Aufgabe lautet „Bier verkaufen“.

Wem die Act-Like Methode nichts sagt, hier eine kurze Erklärung:

Jeder Gruppe wird eine Institution, sei es die katholische Kirche, die Mafia oder eine große Firma wie Apple zugeordnet. Nun ist es die Vorgabe, Ideen für ein bestimmtes Thema aus den verschiedenen Sichtweisen zu entwickeln. Dabei geht es vor allem um eine ungetrübte Ideenfindung, die ohne Erwartungshaltung stattfinden kann und sich an keine Regeln hält.
Im Losverfahren werden die Institutionen verteilt. Es gibt die Mafia, die Kirche und den Technikkonzern Apple. In 30 Minuten  werden in kreativen Runden spannende Ideen entwickelt, die dann auf Post-It’s festgehalten werden. Während es anfangs ruhiger zugeht, glühen die Stifte als es „nur noch 5 Minuten“ heißt. Anschließend präsentiert jeder seine Ideen vor den Teilnehmern.

Ideenfindung – Realkunde:

Wohl genährt durch eine Pizza-Pause geht es in die finale Kreativrunde. Nun heißt es, die Ideen der Organisationen so gut es geht auf einen realen Kunden z. Jetzt geht es nicht nur mehr um „Bier verkaufen“, sondern „Bier verkaufen für Bitburger“.
Jede Gruppe soll sich in dieser Runde an Ihren besten Ideen orientieren oder Vorschläge von anderen Gruppen in die Ideenfindung einfließen lassen.

Die Ergebnisse werden auf einem DIN-A4-Blatt festgehalten und anschließend wieder präsentiert.

 

 

 

 

 

 


Der Marktplatz:

Auf dem Marktplatz werden nun alle Ideen präsentiert und zum Kauf angeboten. Alle Gruppen bekommen Monopoly-Geld und können dort investieren, wo Sie das meiste Potential sehen.
Insgesamt gibt es 17 Ideen, in die man „investieren“ kann. Am Ende stellt sich ein klarer Favorit heraus, Idee Nr. 8. Was sich dahinter verbirgt, bleibt jedoch vorerst geheim.

Hier noch ein paar Ideen, die es auf den Marktplatz geschafft haben:

Abschließend kann man von einem sehr spaßigen, kreativen Abend sprechen, den es in der Zukunft öfter geben wird!

 

Simon - Auszubildender Beratung