18. Mai 2020

“Hello, World!“

Wir sind Sebastian und Julian und als duale Studenten in der Webentwicklung bei deepblue. Wie in unseren Willkommenstexten schon angestoßen, wollen wir euch nun einen tiefen Einblick in unsere Work-Life-Student-Balance geben.

Webentwicklung als Studiengang ist dabei nicht ganz richtig. Wir studieren angewandte Informatik an der HAW hier in Hamburg. Grundsätzlich bedeutet das für uns, dass wir unterschiedlichste Anwendungen mit verschiedenen Programmiersprachen entwickeln und sich daraus deren Vor- und Nachteile für uns ergeben. Dieses Know-How ist nützlich, um bei kommenden Projekten schlauer heranzugehen - denn kein Programmierer hat Lust, sich erneut mit alten Fehlern zu beschäftigen.

Unsere Vorlesungen sind dabei unterschiedlich. Sie und reichen von größeren „Klassenräumen“ bis zu modernen Hörsälen. „Klassenräume“ beschreibt das Ganze tatsächlich ganz gut, denn wir sind nicht mehr als 60 Studenten während der Vorlesungen und der Sitzkomfort auch ist ähnlich gering wie zu Schulzeiten. Neben den Vorlesungen wird viel Wert auf Gruppenarbeit gelegt. Alle zwei Wochen gibt es dafür neue Projekte, die wir abzugeben haben.

In den höheren Semestern liegen uns durch Wahlpflichtfächer unterschiedliche Spezialisierungsmöglichkeiten vor. Ob nun Robot Vision, Praktische Netzwerksicherheit, Cyber Physical Systems oder ganz schlicht Cloud Computing. Alles Themen, von denen wir quasi keine Ahnung, aber das wird sich hoffentlich bald ändern!

Nachdem wir uns mit etwas Glück eine Spezialisierung aneignen konnten, dürfen wir uns vermutlich über eine breite Auswahl an Branchen und Berufen freuen. Die Bereiche, in denen wir später landen können, erstrecken sich über Medizintechnik bis IT-Consulting oder unser All-Time-Favorite Webentwicklung bei deepblue.



Gute Zeiten Schlechte Zeiten (die HAW-Edition)

Die Highlights des Semesters erstrecken sich eigentlich über die ganze Zeit. Jeder kleine Erfolg wird bei unseren Praktika gemeinsam gefeiert. Jedoch ist man umso mehr enttäuscht, wenn man mehrere Stunden nicht vorankommt und an seinen Aufgaben fast verzweifelt. Rückwirkend betrachtet bringen unsere eigenen Fehler und die unserer Kommilitonen/Freunde immer wieder zum Schmunzeln.

Im Nachhinein war tatsächlich die Lernphase vor den Klausuren eigentlich eine ganz geile Zeit! Viel Stress und Druck, aber trotzdem fehlte es nie an Spaß  unserem Ziel immer näher zu kommen. Zu unseren absoluten Lowlights zählt aber unser persönlicher Hackathon, bei dem wir zusammen ein Praktikum innerhalb einer Nacht vollenden wollten. Eingedeckt mit Knabbereien und Mate stellten wir schockierend fest, dass wir in zehn Stunden nur eine Aufgabe von dreien erledigen konnten - wir geben der Aktion somit nur einen von fünf Sternen.

Da die Informatik in unserer Welt mittlerweile überall anzufinden ist, finden wir es sehr spannend diese in alltäglichen Situationen und Gegenständen zu entdecken. Die Technik dahinter zu verstehen und nutzen zu können macht wirklich Spaß und gibt einem endlich wieder das Gefühl Herr der Lage zu sein; denn wenn Mutti mal wieder das Internet Zuhause gelöscht hat, sind wir schon jetzt die Retter in der Not.

Learn to develop in the frisky way

Wir wollen unverschönt ehrlich zu euch sein. Dass uns nun ausgerechnet das zweite Semester so sehr einnehmen würde, hätte so niemand erwartet. Das Semester war übersät mit Abgaben und Übungen. Einen gewissen Druck hat man dabei ständig verspürt. Gefühlt musste schon morgen die nächste Abgabe fertig sein und dementsprechend konnten wir oft erst wenige Tage oder sogar erst einen Tag davor anfangen, diese zu bearbeiten. Jedoch können wir behaupten, dass wir auch dieses Semester erfolgreich hinter uns gebracht haben. Eine harte Klausurenphase bescherte uns wenig Schlaf und viel Erfahrung im Glücksspiel. Glücksspiel in dem Sinne, dass wir teilweise darauf wetten mussten, dass die Themen und Fragen gestellt werden, die wir uns einigermaßen gut drauf geschafft haben.

Doch trotz all des Stresses lässt sich festhalten, dass wir durch deepblue einen klaren Vorteil gegenüber unseren Kommilitonen haben, denn wir können uns voll auf unser Studium fokussieren. Andere müssen auch während des Semesters arbeiten, um sich Hamburg leisten zu können. Dadurch stand uns logischerweise mehr Zeit zur Verfügung, um uns für die Praktika vorzubereiten. Einige nebenbei arbeitende Kommilitonen haben wiederum einige Module ausfallen lassen müssen, um irgendwie zeitlich alles unter einem Hut zu bekommen. Bei all den interessanten Themen, die uns die Uni näher gebracht hat, vergrößerte sich trotz Zeitmangels aber der Wunsch, eigene Projekte zu verwirklichen.

Während die einen vor einigen Wochen in die Semesterferien starten, hieß es für uns wieder, in die Agentur zurückzukehren. Und genau hier erfüllte uns deepblue einen echten Herzenwunsch. Wir hatten das Ziel, ein Projekt von der Pike auf mit aktuellen Technologien zu realisieren. Und da ist sie nun: Die K!cker App.

Was zuerst recht banal klingt, ist tatsächlich unser erstes großes Projekt, an dem wir gemeinsam arbeiten können. Hier können wir uns einen Einblick verschaffen, wie der Alltag eines Entwicklers wirklich aussieht. Meetings, Workflows, Git, Ticketsysteme und Deadlines. Daraus bestand in den letzten Wochen unsere Praxisphase. In unserem Projekt sollen wir intern für deepblue unseren Kicker mit einer App ausstatten, damit die ganze Agentur weiß, wann der Kicker belegt ist und wer die/der Beste am Kicker ist. Dabei verwenden wir zwar bekannte aber trotzdem noch lange nicht gemeisterte Techniken wie Symfony und React. Von Grund auf eine App zu entwickeln, ist einerseits ein geiles Gefühl, andererseits aber auch mit viel Arbeit und Recherche verbunden. So lernen wir nicht nur, wie wir ein solches Projekt umsetzen, sondern auch, wie man es am besten machen sollte, Stichwort „Best Practice“. Falls ihr also die nächsten sein solltet, die bei deepblue anfangen möchten, könnt ihr euch auf eine App freuen, mit der das Erlebnis Kickern ein ganz neues Level erreicht!

 

Julian und Sebastian - Duale Studenten IT