24. März 2020

Corona: Plötzlich Home Office

Und plötzlich stand die Welt still. Der gewöhnliche Trubel des Agenturalltags wurde am vergangenen Montag durch eine kurze Botschaft unseres Vorstands jäh unterbrochen: Es geht ins Home Office. Wann? Heute. Um 14:00 Uhr schließen wir die Agentur zu. Bitte nehmt mit, was ihr zum Arbeiten braucht.
Gesagt getan. COVID-19, bis dato eher eine abstrakt-ferne Nachricht aus den Medien, ist plötzlich aufdringlich nah. Dass sich die Informationen in den kommenden Tagen überschlagen und Angela Merkel eine historische Rede an die Nation halten würde, war zu dem Zeitpunkt noch überhaupt nicht absehbar.

Jetzt, gut eine Woche später, sitzen wir also zu Hause. Die einen bei ihren Eltern, andere in ihren WG-Zimmern. Manch eine_r sitzt gar alleine in der 1-Zimmer-Wohnung.Gerade für Berufseinsteiger_innen ist die aktuelle Situation eine große Herausforderung. Plötzlich gilt es, maximal selbstständig zu arbeiten und Verantwortung für Aufgaben und Projekte zu übernehmen. Orientierung und Halt scheinen plötzlich weit weg. Doch ist das wirklich so?

Wir suchten nach Rat. Überall in Internet tauchen Tipps und Tricks für die effektive Arbeit im Home Office auf. Nicht wirklich das, was wir gerade brauchen. Remote arbeiten können wir, das ist für uns nichts Neues.

Wir wollen euch daher auch nur einen Ratschlag anbieten: Kommuniziert!
Ob in großer Runde oder im Eins-zu-Eins-Talk. Es hilft ungemein, sich durch regelmäßige Videokonferenzen auf dem Laufenden zu halten. Und gerade für die Seele ist ein kurzes Gespräch per Webcam Gold wert. Ihr fühlt euch sicherer und alle wissen genau, was zu tun ist. Seien wir ehrlich; der Video-Stream ersetzt nicht den Kaffee in der Küche oder die Pause am Kicker, aber er macht die gefühlte Isolation so viel erträglicher! Und eins ist ja auch klar: In ein paar Wochen ist der ganze Spuk vorbei. Ob man dann nicht vielleicht noch ein bisschen lieber zur Arbeit geht?

Ob Home Office auf einem prophylaktisch zusammengebauten Schreibtisch, bestehend aus einem Gartentisch und einer Glasplatte, Workouts mit der Agentur per Videokonferenz oder die intensivierte Beziehungen zu Haustieren, Mitbewohnern und Pflanzen, wir bleiben zu Hause und machen das Beste draus.
Home Office hat wie wir finden einige Vor- aber leider auch ein paar Nachteile. Was uns Talents am meisten an deepblue fehlt sind: der Kaffee, die Gespräche, das Kickern und das physische Zusammensein.
Schön ist es trotzdem, wenn man zu Hause aus dem Bett arbeiten kann, endlich mal den Balkon nutzt und sehr viel Zeit hat zum Kochen, Backen, Home Workouts zu machen oder mal die Wohnung aufzuräumen, Auszumisten und zu Lesen. Außerdem sind wir ja quasi zusammen, denn viele von uns sehen sich ständig über Blue Jeans-Calls oder beim virtuellen Teamfrühstück, in zahlreichen Daylies oder beim Agenturworkout. 

Talents - deepblue