24. Juli 2019

Boßeln ist ein Sport…

...das behauptet zumindest Wikipedia. Doch auf unserem Mars-Teamevent merkten wir davon nur recht wenig.

Angefangen hat der Tag an einer Haltestelle vor dem Altonaer Volkspark. Nach der Ankunft wurde jeder einzelne mit einer Brezel um den Hals und einem Willkommensdrink begrüßt. Vom Feeling her kam es einem schon jetzt vor wie auf einer tropischen Insel und so abwegig ist der Gedanke auch gar nicht. Denn der Sommer kehrte für uns an diesem Tag zurück, entsprechend ausgelassen war auch die Stimmung.

Dann ging es los zum Volkspark, wo unsere Ausrüstung zum Boßeln schon bereitstand. Mehrere Bollerwagen gefüllt mit kühlen Getränken und unseren Boßeln nahmen wir dabei zunächst skeptisch, aber nach dem ersten Wurf dann doch freudig entgegen…

Boßeln funktioniert übrigens so: Aufgeteilt in kleine Teams (4-5 Personen) versucht man,
die eigene Boßel (ein Gummiball) mit so wenigen Würfen wie möglich über eine festgelegte Strecke ins Ziel zu bringen. Das Team dessen Boßel am weitesten zurückliegt darf so lange werfen, bis die anderen Kugeln wieder eingeholt werden. Pro Wurf wird dabei ein Strich vermerkt. Das Team mit den wenigsten Strichen – sprich Würfen – gewinnt.

Und so zogen wir durch den Park. Die Strecke hatte es in sich: Es wurde hin und wieder kurvig, abschüssig oder steil. Kräftige Würfe verliefen schnell im Gras, seichte Kugeln legten die weitesten Strecken zurück, Bälle prallten gegen Bäume und kamen wieder zurück. Es blieb immer spannend. Da man beim Boßeln selbst nur selten mit dem Werfen an der Reihe ist, hatten wir viel Zeit auf das Team anzustoßen und mit jedem einen Schnack zu halten.

Es entstand eine tolle Dynamik im ganzen Team, die durch zwei Bluetooth-Speaker weiter aufgeheizt wurde. In der einen Ecke konnte man diversen Elektrosounds lauschen und in der anderen auf die nostalgischen Vibes von Oldschool-Metal abgehen; in der Mitte gab es den entsprechenden Mashup.

Nach der Tour und der Siegerehrung von Team 2 (leider nicht mein Team) erwartete uns im Zentrum des Parks ein Catering mit gegrilltem Fleisch und Gemüse. Dort den Bauch vollgeschlagen fielen viele von uns ins berühmt berüchtigte Mittagstief. Also schlichen wir uns nach und nach auf die benachbarte Wiese und genossen die Sonnenstrahlen, den Plausch mit den Kollegen oder tobten uns beim Frisbee werfen mit den Kollegen aus.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die Organisatoren, die uns durch stetige Sonnengrüße das fantastische Wetter beschert haben und für die Gestaltung dieses verbindenden Events gesorgt haben.

 

Sebastian - Dualer Student IT