27. September 2019

Ausbildungsstart 2019

In der Schule noch die Größten und jetzt wieder ganz am Anfang. Der erste Tag der Ausbildung fühlt sich irgendwie an wie damals die Einschulung. Man ist aufgeregt, hat ein bisschen Angst, aber vor allem freut man sich auf einen neuen Lebensabschnitt.

Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, als ich den langersehnten Anruf mit der Zusage von deepblue erhielt. Es war passenderweise mein Geburtstag. Ein besseres Geschenk kann man gar nicht bekommen oder?

Am 01.08. ging es dann los. Gespannt und etwas verschlafen machte ich mich auf den Weg. In der Agentur angekommen, lernte ich dann die drei anderen Azubis kennen, die gemeinsam mit mir anfingen. Nach einer kurzen Kennlernrunde hat es uns dann aber alle auf unterschiedliche Planeten verschlagen. Meine erste Station: Die Taskforce!

In dem neu zusammengestellten Team, dass den Kunden „Deutsche Messe“ betreut, habe ich mich gleich wohl gefühlt. Die Zeit am ersten Tag verging wie im Flug und nach dem gemeinsamen Mittagessen, den Onboarding-Präsentationen und der Einführung in die Teams war dann auch schon Feierabend.

Die nächsten zwei Wochen verliefen dann bei mir leider ein wenig schleppend. In meiner Abteilung war zwar viel zu tun, nur für mich gab es kaum Aufgaben. Obwohl ich mich sehr wohl gefühlt habe, hat sich ein Acht-Stunden-Tag so doch sehr lang angefühlt. Zu dieser Zeit gab es einfach keine passenden Projekte, die sich für den Einstieg geeignet hätten.

Aber ständig gelangweilt auf den leeren Terminkalender gucken kommt bei deepblue nicht in Frage. Also musste schnell eine Lösung her. Nach kurzer Absprache wurde beschlossen, dass ich umziehe. Nächste Station: Saturn! Hier dauerte es nicht lange, bis ich meine ersten Aufgaben bekam und an Projekten mitarbeiten konnte.

Obwohl mein Start also nicht ganz glatt lief, habe ich etwas Wichtiges über deepblue gelernt. Es wird hier auf jeden Einzelnen Rücksicht genommen und gerade in der Ausbildung wird viel Wert darauf gelegt, dass man gut betreut wird. Die Tatsache, dass ich bei Problemen immer einen Ansprechpartner habe, der mir zuhört, gefällt mir besonders gut.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Ausbildung ist natürlich die Schule. Ob ihr es glaubt oder nicht, ich bin immer gerne zur Schule gegangen. Daher habe ich mich auch schon auf die Berufsschule gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht. Wer denkt, Berufsschule wäre nur langweilige Theorie, hat unsere Lehrer noch nicht kennengelernt. Statt Frontalunterricht gibt es abwechslungsreiche Gruppenarbeiten und digitales Lernen. Und wenn ihr bei digitalem Lernen, genau wie ich, als Erstes an veraltete Computerräume denkt, wärt ihr überrascht, wenn ihr unseren Klassenraum sehen würdet. Veraltet ist da gar nichts. Die Räume sind mit einem Activboard und Macs ausgestattet. Wir dürfen aber auch mit unseren eigenen Geräten arbeiten.

Dass wir unsere Lehrer duzen sollen, war am Anfang etwas merkwürdig, hat aber dafür gesorgt, dass eine sehr entspannte Atmosphäre im Klassenraum herrscht. Die Lehrer geben sich wirklich Mühe, den Unterricht spannend zu gestalten. Nach vielen Kennlernspielen erarbeiten wir uns jetzt erstmal die Basics, um das Thema Marketing und das Agenturleben besser zu verstehen. Es ist schön, zur Abwechslung etwas in der Schule zu lernen, das man auch in der Praxis gebrauchen kann.

Der erste Monat ist geschafft. Ich blicke mit Vorfreude in die Zukunft und bin gespannt, was für interessante Projekte noch auf mich zukommen. Jetzt wird aber erstmal das erste Gehalt auf den Kopf gehauen.

Fabienne - Azubi Beratung