21. Juni 2019

Tag 2: Afrikanisch arbeiten

Es ist noch sehr früh am Morgen, als sich die Reisegruppe bereit für die nächste Etappe macht. Es geht nach Koforidua, eine Stadt 90 Km nördlich von Accra. Bekannt ist sie für den naheliegenden Akosombo Damm, der die riesigen Wassermassen des Volta Sees hält, eines der größten von Menschen geschaffenen Wasserreservoire der Welt.

Bevor es aber losgeht, möchte Nketia Addae Kwabene, Leiter der Young Men’s Christian Association (YMCA) in Ghana, Magda und Co. unbedingt noch persönlich kennenlernen. Kwabene hat unsere Kreativen bereits im Vorfeld eifrig dabei unterstützt, das komplexe Visa-Verfahren in Ghana zu meistern. Plötzlich betritt ein weiterer Hamburger das Büro. Bernd lebt bereits seit zwei Jahren in Ghana, um nachhaltige Energie-Projekte aufzusetzen und Menschen Ausbildung in der IT-Branche zu ermöglichen.

Nketia Addae Kwabene trifft Jana Hintz

Bernd aus Hamburg lebt seit zwei Jahren in Ghana

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei interessante Gespräche später steigen die Drei dann schließlich ins Auto. Als die Fahrt beginnt, wird sofort klar, wie eindrucksvoll diese Reise wirklich werden wird. Schnell führt die Straße sie aus der lauten Stadt hinaus in eine satt-grüne Hügellandschaft mit atemberaubenden Aussichten auf Täler, in denen nur noch vereinzelt Siedlungen zu sehen sind.

Der Weg von Accra nach Koforidua

Schon zwei Stunden später sind Sophie, Jana und Magda wieder urban unterwegs, in einem Seminarraum voller jubelnder Trainees. Der Empfang im YMCA-Gebäude von Koforidua hätte nicht herzlicher ausfallen können. Da fällt die anschließende Arbeit dann auch ganz leicht. In einer ersten Interviewrunde befragt Magda Schüler und Trainer des Programms zu ihren Geschichten und Zukunftsplänen. Zeitgleich steht Sophie mit ihrer Kamera für Fotos bereit. Völlig geplättet von den zahlreichen wundervollen und ambitionierten Antworten können sich die Drei schon jetzt sicher sein, dass fantastischer Content für die neue Weltfilme.org-Webseite zusammenkommen wird.

Magdas begeistertes Zwischenfazit: „Es ist Wahnsinn, wie nett und fröhlich die Ghanaer mit uns umgehen. Überall hörst du Musik. Die Leute tanzen. Mein Gemütszustand: Überglücklich! Wir sind so froh, Teil dieses Projekts zu sein. Man spürt in jedem Moment, wie viel es für jeden Einzelnen hier bedeutet.“

Am Abend lädt das Team die jungen Frauen noch zum Essen ein. Neben Reis gibt es, typisch für Ghana, Fufu. Fufu ist ein Brei, der aus Maniok und Kochbananen hergestellt wird und fantastisch zu den duftenden Soßen schmeckt. Viele Eindrücke, deftiges Essen und wenig Schlaf machen die jungen Kreativen schließlich müde. Froh im Bett zu sein, fallen ihnen die Augen zu.

typisches Essen auf ghanaisch

Gut so, denn morgen geht es auch schon wieder weiter. Es werden mehr Interviews geführt, Fotografen und Models gebrieft und dann findet auch schon der erste Teil des großen Shootings statt. Am Abend wartet noch ein echtes Highlight auf unsere Abenteurerinnen: Ihre erste Party in Afrika.

Mehr dazu in Teil 3 des Reiseberichts.

Kontakt
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Patrick Dörr, 040 - 28 40 88-273, Patrick.Doerr@db-n.com