deepblue Networks AG

28. Januar 2010

deepblue networks bringt facebook ins reale Leben

Kinder und Jugendliche verbringen inzwischen mehr Zeit auf Facebook als vor dem Fernseher. Für viele verschwimmen bereits die Grenzen zwischen Freunden und Netzwerkkontakten, realem Leben und dem digitalen Abbild im Netz. Mit der Initiative „Fakebook“ wollen Save the Children und deepblue networks das Bewusstsein für diese Grenzen wieder schärfen. Die Idee: Zentrale Features von Facebook werden real nachgebaut, um sie auch außerhalb des Internets nutzen zu können. So wird plakativ gezeigt, wie stark soziale Netzwerke wie z.B. Facebook schon jetzt den Alltag beeinflussen.

Als Teaser für Fakebook bekamen ausgewählte Entscheider in der Werbe- und Medienbranche zunächst eine handgeschriebene und persönlich formulierte Urlaubspostkarte von einem unbekannten Absender. Die PS-Zeile deutet an, was hier schief gegangen ist: „Hast Du auch so viele Freunde in Social Networks, dass Du manchmal den Überblick verlierst?“

Einige Tage danach folgte dann das Fakebook-Starterpaket von Save the Children. In diesem Starterpaket befanden sich kleine Helfer, die Funktionen von Facebook ins reale Leben übersetzen: Postkarten zum Verschicken von „Statusmeldungen“, Kommentar-Sticker, Beziehungsstatus-Buttons und sogar ein Päckchen Tomatensamen, um das Facebook-Spiel „Farmville“ real auf der Fensterbank zu spielen.

Dort wird die Kampagne erklärt und zum Spenden aufgerufen.

„Uns geht es nicht darum, Social Networks zu verdammen. Wir wollen den Jugendlichen aber zeigen, welche Konsequenzen es hat, wenn sie private Informationen ungefiltert und unkontrolliert ihren virtuellen „Freunden“ preisgeben“ erklärt Kathrin Wieland von Save the Children Deutschland die Kampagne. Oliver Czok, Vorstand von deepblue networks, ergänzt: „Mit Fakebook platzieren wir Facebook direkt und greifbar auf den Schreibtischen von Entscheidern, um sie zum Nachdenken zu bringen, wie sehr Social Media unser Leben schon verändert hat.“